Erster Spatenstich für FAIR-Beschleunigeranlage

Erster Spatenstich für FAIR-Beschleunigeranlage

Am 4. Juli 2017 erfolgte auf dem Baufeld nordöstlich des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt der Spatenstich für den großen Ringbeschleunigers SIS 100, Herzstück der künftigen Beschleunigeranlage FAIR.
Zentraler Teil der FAIR Anlage ist ein unterirdischer Ringbeschleuniger mit einem Umfang von 1100 Metern. Daran schließt sich ein komplexes System von Speicherringen und Experimentierstationen an.
Bei der Festveranstaltung überbrachten nationale und internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft Grußworte und griffen symbolisch zum Spaten. Repräsentanten aller neun Partnerländer waren bei diesem entscheidenden Etappenziel dabei.
Zahlreiche Vorarbeiten für das Mega-Bauprojekt sind in den vergangenen Wochen und Monaten erfolgt, beispielsweise laufen bereits Arbeiten zum Anschluss der bestehenden Beschleunigereinrichtungen des GSI Helmholtzzentrums an die neue FAIR-Anlage, Stützwände werden errichtet, die Aufträge für Aushub und Verbau des Ringtunnels sind nach erfolgreicher Ausschreibung vergeben worden.

Großer Andrang auf dem Campus von GSI und FAIR

Großer Andrang auf dem Campus von GSI und FAIR

Forschen und Entdecken für einen Tag. Diese Gelegenheit gab es am Sonntag, 07. Mai, beim Tag der offenen Tür im GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und im künftigen Beschleunigerzentrum FAIR. Zum Abschluss der Veranstaltung zogen GSI und FAIR eine sehr positive Bilanz: Nahezu 11.000 Besucherinnen und Besucher kamen auf den Campus in Darmstadt, um Forschungsstätten, Labors und Experimentiereinrichtungen zu besichtigen. Acht Stunden hatten GSI und FAIR die Pforten für die Gäste geöffnet, um einen Blick hinter die Kulissen einer der führenden Beschleunigereinrichtungen für die physikalische Grundlagenforschung zu werfen.

Einblick in die Beschleuniger und die Forschung bei GSI und FAIR

Einblick in die Beschleuniger und die Forschung bei GSI und FAIR

Tag der offenen Tür am 07. Mai 2017

Forscher, Ingenieure und Mechaniker öffnen an diesem Tag Beschleuniger- und Experimentiereinrichtungen, Werkstätten, Rechenzentrum und Labore für die Besucher. An rund 30 Stationen bieten sie Führungen an und stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Besuch des FAIR-Baufeldes
Besucher können das Baufeld erkunden, auf dem die weltweit einzigartige Teilchenbeschleuniger-Anlage FAIR [Facility for Antiproton and Ion Research] entstehen wird. Geführte Bustouren ermöglichen den Gästen einen Besuch des Bauareals, wo die vorbereitenden Bautätigkeiten bereits begonnen haben.
Die Planung und Realisierung des Bauprojekts übernimmt die Arbeitsgemeinschaft ion42, bestehend aus den Architekturbüros DGI Bauwerk und schneider+schumacher.
FAIR – Tag der offenen Tür am Sonntag, den 7. Mai,
von 10 bis 18 Uhr am Standort in Darmstadt

Neue Räume für neue Ideen

Neue Räume für neue Ideen

Start im future lab

Für die Bearbeitung unserer vielfältigen Projekte brauchen wir mehr Platz.
Dem DGI Planungsteam steht nun ein attraktives Großraumbüro bereit.
Hier werden Wettbewerbe verfasst, Machbarkeitsstudien entwickelt und spannende Planungsaufgaben gelöst.

DGI Bauwerk bezog am 31. März 2017 die neue Planungswerkstatt im Erdgeschoss am Bürostandort in der Schillstraße 9 in Berlin.

Bauaktivitäten auf dem GSI- und FAIR-Gelände schreiten voran

Bauaktivitäten auf dem GSI- und FAIR-Gelände schreiten voran

Die Realisierung der FAIR-Beschleunigeranlage nimmt Fahrt auf. Die Vorarbeiten zum späteren Anschluss der bestehenden Beschleunigereinrichtungen des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung an die neue FAIR-Anlage haben begonnen. Eine wichtige Etappe sind dabei zwei jeweils rund 100 Meter lange, bis zu acht Meter hohe Stützwände nahe des GSI-Beschleunigerrings SIS18, über den die Anbindung an FAIR erfolgen wird.

Die Planung und Realisierung der Forschungsanlage übernimmt die Arbeitsgemeinschaft ion42, bestehend aus den Architekturbüros DGI Bauwerk und schneider+schumacher. Aktuell werden 80 Bohrpfähle als solide Basis für die Stützwände nördlich der GSI-Anlagen gesetzt. Bei den Arbeiten wird ein über 25 Meter hohes Pfahlbohrgerät eingesetzt, das bis zu 14 Meter tief ins Erdreich bohrt. Die mit einem Stahlkorsett verstärkten, aus Beton gegossenen Pfähle mit einem Durchmesser von bis zu 1,2 Meter sollen den Baugrund stabilisieren.

Die äußere Stützwand erstreckt sich entlang der Prinzenschneise, die nach der FAIR-Fertigstellung wieder für die Öffentlichkeit begehbar sein wird. Die innere Stützwand schirmt den bestehenden Beschleunigerring ab, dazwischen wird eine Campus-interne Fahrstraße errichtet. Auch auf den beiden Trafofeldern im Norden und Süden des 20 Hektar großen FAIR-Bauareals laufen Vorbereitungen. Zudem werden Baustraßen angelegt, weitere Baustelleneinrichtungen vorgenommen und Zwischenlager für Baumaterial und Erdaushub vorbereitet.

Bauzeit im Zeitplan - Das Museum Barberini am Alten Markt in Potsdam ist eröffnet

Bauzeit im Zeitplan – Das Museum Barberini am Alten Markt in Potsdam ist eröffnet

Am 20.01.2017 wurde das Museum im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel [CDU] offiziell eröffnet, am 21.01.2017 war es im Rahmen des Stadtfestes erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Zur Eröffnung zeigt das Museum drei Ausstellungen mit Werken aus der Sammlung des Kunstmäzens Prof. Hasso Plattner, ergänzt durch hochkarätige Leihgaben.

DGI Bauwerk übernahm die Ausschreibungen, Vergaben und die Bauüberwachung [Hochbau].
‘Hier handelt es sich um ein Paradebeispiel von Kooperativem Bauen.’
Bernd Tibes, DGI Bauwerk

Rekonstruktion und Museumsbau bedingten hohe Qualitätsanforderungen bei einer ohnehin sehr komplexen Bauaufgabe. Zusätzlicher Zeitdruck bestand durch einen seitens des Bauherrn festgelegten Eröffnungstermin.
Projektrisiken wurden im Vorhinein gemeinsam zwischen Bauherrn, Projektsteuerung und Bauüberwachung erfasst und eingeschätzt. Eine sehr tiefgehende Planung des Büros Hilmer & Sattler und Albrecht ermöglichte eine frühzeitige Leistungsausschreibung. Die Verträge mit den beteiligten Firmen wurden mehrere Monate vor dem eigentlichen Baubeginn abgeschlossen. Im Anschluss folgten mit den gewerblichen Auftragnehmern intensive Abstimmungsrunden zum Bauablauf.
Im Ergebnis stand ein einvernehmlicher Terminplan, der die Basis für die darauffolgende hochfrequente Abstimmung und Überwachung darstellte. Da es sich um die Rekonstruktion eines historischen Bauwerks handelt, kamen Gewerke und Arbeitsmethoden zum Einsatz, die heute auf Baustellen nicht mehr ganz üblich sind, wie z.B. Naturstein- und Bildhauerarbeiten und Gewölbekonstruktionen.Trotzdem, und mit dem sehr hohen Qualitätsanspruch des Bauherrn, wurden die Ziele qualitativ und terminlich erreicht – eine bauliche Übergabe vor dem vereinbarten Termin.

http://www.dgi-bauwerk.de/projekt/museum-barberini-potsdam-neubau

2017

2017

Das DGI Team wünscht frohe Weihnachten
und alles Gute zum neuen Jahr.

Nach einem ereignisreichen Jahr 2016 wünschen wir
Ihnen und Ihrer Familie für das Weihnachtsfest und den
Jahreswechsel schöne und besinnliche Tage sowie Gesundheit
und Erfolg in 2017. Bei allen Bauherren, Geschäftspartnern,
langjährigen und neuen Freunden bedanken wir uns für die gute
Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Arbeit
mit Ihnen wie auch auf neue Aufgaben.

Auf dem Weg zur FAIR-Realisierung

Auf dem Weg zur FAIR-Realisierung

Der Weg von der wissenschaftlichen Idee für das künftige Beschleunigerzentrum FAIR [Facility for Antiproton and Ion Research in Europe] über die Bauvorbereitungen bis zur Realisierung einer der modernsten Forschungseinrichtungen weltweit nimmt immer konkretere Formen an.

Die internationalen Gesellschafter von FAIR sowie der Aufsichtsrat des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung haben sich bei ihren jüngsten Sitzungen in Darmstadt auf wichtige Eckdaten für den weiteren Ablauf geeinigt. Die Planung sieht einen Vollbetrieb der neuen Beschleunigereinrichtung im Jahr 2025 vor. Nach der Errichtung der neuen Gebäude beginnt der Einbau der hochmodernen Beschleuniger- und Experimentieranlagen. Zudem wurde inzwischen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung [BMBF] die Freigabe für den Beginn der Baumaßnahmen zur Realisierung der FAIR-Anlage gegeben. Seit September 2016 sind die ersten Leistungen für Aushub und Verbau, seit Ende November die Arbeiten für den Bau des großen Ringtunnels europaweit ausgeschrieben.

FAIR zieht positive Bilanz nach der Expo Real

FAIR zieht positive Bilanz nach der Expo Real

Gelungener Auftritt auf der internationalen Immobilienmesse in München

Intensive Dialoge, zahlreiche neue Kontakte, informative Diskussionsrunden  –  drei Tage lang waren die Bauplanungen und Realisierungsschritte für die weltweit einzigartige Teilchenbeschleuniger-Anlage FAIR umfangreich in München präsentiert worden. Das FAIR-Projekt war dabei mit seinem eigenen Auftritt eingebunden in den Stand der Wissenschaftsstadt Darmstadt als Teil der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Neben dem dichten Terminprogramm für Einzelgespräch und persönlichen Kontaktaufbau gab es auch öffentliche Messeveranstaltungen rund um FAIR. So war eine Gesprächsrunde zum Thema ‘Megaprojekt aktuell – Der Forschungsbeschleuniger FAIR’ in der Veranstaltungsarena der Metropolregion prominenter Teil des Messeprogramms.
FAIR wird eine der größten und komplexesten Beschleunigeranlagen weltweit, Herzstück ist ein Ringbeschleuniger mit 1100 Meter Umfang.
Geplant wird das internationale Forschungsprojekt FAIR [Facility for Antiproton Ion Research] in Darmstadt von ion42 [ARGE DGI Bauwerk, Berlin und schneider+schumacher, Frankfurt].

Aufträge für den Bau von FAIR werden europaweit ausgeschrieben

Aufträge für den Bau von FAIR werden europaweit ausgeschrieben

Bundesforschungsministerium stellt Finanzmittel bereit

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung [BMBF] hat finanzielle Mittel von rund 200 Millionen Euro für die Baumaßnahmen zur Realisierung der FAIR-Anlage freigegeben. Durch die Freigabe können FAIR [Facility for Antiproton and Ion Research in Europe] und GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung mit der konkreten Vergabe von Bauaufträgen etwa für den Tunnel des rund 1,1 Kilometer umfassenden, unterirdischen Ringbeschleunigers sowie für weitere Gebäude und Infrastrukturen beginnen. Die ersten Leistungen für Aushub und Verbau sind seit Kurzem europaweit ausgeschrieben, weitere werden folgen. Bei einem reibungslosen Verlauf der Ausschreibungsverfahren können ab Mitte 2017 die Bauarbeiten beginnen.

Rund 3000 Wissenschaftler aus aller Welt können künftig an FAIR Spitzenforschung betreiben. In herausragenden Experimenten werden sie grundlegend neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums gewinnen. Gesellschafter der FAIR GmbH sind neben Deutschland noch Finnland, Frankreich, Indien, Polen, Rumänien, Russland, Schweden und Slowenien. Großbritannien ist assoziierter Partner.

Geplant wird das internationale Forschungsprojekt FAIR [Facility for Antiproton Ion Research] in Darmstadt von ion42 [ARGE DGI Bauwerk, Berlin und schneider+schumacher, Frankfurt].

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