The India Smart Cities Challenge

Das indische Programm ‘100 Smart Cities’ mit dem Ziel der nachhaltigen Entwicklung neuer und bestehender Städte als Kern neuer Wirtschaftscluster soll neue Technologien in den Bereichen Energie und Wasser sowie Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement, Mobilität, urbaner Resilienz u. a. zum Einsatz bringen. Die Regierung Indiens lädt nun weltweit zu weiteren Partnerschaften und Investment ein. Damit werden zukünftig für Partner-Nationen wie Unternehmen wesentliche Weichen für den weiteren Marktzugang in Indien gestellt.Obwohl deutsches Know-how in Indien hoch angesehen ist und insbesondere die Kernkompetenzen der deutschen Wirtschaft, Technologie, Innovation, Qualität, Energieeffizienz, Terminierung und Management, für genau diese Vorhaben benötigt werden, ist die Beteiligung aufgrund der großmaßstäblichen Vergabestruktur erschwert. Dieses Problem, das den deutschen Einfluss an Großprojekten in allen Schwellenländern behindert, wollen wir auflösen.

 

 

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Indo-German Smart Initiative –
Planer als Impulsgeber

Wir sind ein Initiativkreis deutscher Architekten und Ingenieure mit Indienerfahrung, der sich als Impulsgeber für ein ganzheitliches deutsch-indisches Modellprojekt versteht. Wir diskutieren derzeit planerische Strategien, um Vorstellungen, interdisziplinäres Wissen und konkrete Gestaltung spannender Zukunftsprojekte erfolgreich zu verbinden. Die Initiativgruppe bündelt Kompetenzen und arbeitet interdisziplinär, interkulturell und unabhängig, beispielhaft für den Wissens-Export von deutschem Know-how in Schwellenländer.

INDO-GERMAN SMART INITIATIVE

 

 

 


 

<<Die Bewältigung von komplexen Prozessen mit dem Instrument der integrierten Stadtentwicklung stellt eine Schlüsselkompetenz deutscher
Planer und Architekten dar.>>

EVA WALTER
Dipl.-Ing. Architektin

DGI-Bauwerk

 

 


 

 

The Buzludzha Project, Bulgarien

DGI-Mitarbeiterin Dora Ivanova gründete 2015 die  unabhängige Initiative ‘Buzludzha Project’ zur Revitalisierung des bulgarischen Buzludzha-Monuments auf dem Gipfel eines Berges in der Region Stara Zagora. Sie entwickelte im Rahmen ihrer Masterarbeit ein Konzept zur behutsamen Restaurierung und musealen Nutzung des immer noch futuristisch anmutenden Baus. Ihr Projekt wurde in Bulgarien bereits mit dem Spezialpreis der Architektenkammer ausgezeichnet und findet national wie international großen Anklang.

Das von dem Architekten Georgi Stoilov entworfene Denkmal entstand 1981 als sozialistisches Ehrenmal auf einem historisch bedeutsamen Gipfel im Herzen des Balkangebirges. Finanziert wurde es aus Spenden der bulgarischen Bevölkerung. Mehr als 6000 Arbeiter waren an der baulichen Umsetzung beteiligt. 70.000 Tonnen Beton und knapp 3.000 Tonnen Stahl wurden verbaut.Die in ihrer baulichen Form einem UFO ähnelnde Struktur birgt eine im Durchmesser 60 Meter große Halle. Umlaufend an den Wänden im Inneren befindet sich ein über 1000 Quadratmeter großes farbiges Mosaik.

Seit den frühen 1990er Jahren ist das Gebäude in Vergessenheit geraten und dem Verfall preisgegeben. Bis heute besuchen jedes Jahr tausende Interessierte aus dem In- und Ausland das Buzludzha-Monument.

www.buzludzha-monument.com

<<Buzludzha ist ein bedeutendes Beispiel aus Hunderten von Denkmälern und Gebäuden aus der Zeit des Sozialismus, die verlassen oder zerstört sind. Ich habe im Namen meiner Stiftung beim Kulturministerium beantragt, das Gebäude in den Denkmal-Status zu überführen. Das wäre ein erster Schritt.>>

DORA IVANOVA
M. Sc. Architektur