16 Monate nach dem Spatenstich
Richtfest für den Neubau Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

16 Monate nach dem Spatenstich Richtfest für den Neubau Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Nur rund 16 Monate nach dem symbolischen Spatenstich ist der Rohbau des neuen Labor- und Bürogebäudes für die Kernchemie mit dem Forschungsreaktor TRIGA Mainz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) fertiggestellt. Beim Richtfest am 09.11.2021 würdigten Wissenschaftsminister Clemens Hoch, Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg, JGU-Kanzlerin Dr. Waltraud Kreutz-Gers und der Geschäftsführer des Landesbetriebs LBB, Holger Basten, die Bedeutung des Neubauprojekts, das von der LBB-Niederlassung Mainz geleitet wird.

In planerischer und baulicher Hinsicht meistert DGI Bauwerk das Projekt als Generalplaner unter der Leitung der Architektin Constanze Tibes: “Bauen für die Wissenschaft heißt form follows function. Der Ersatzneubau für das ursprüngliche Labor- und Bürogebäude der Kernchemie setzt in funktionaler und gestalterischer Hinsicht das bestehende Ensemble fort. Bauen für die Wissenschaft heißt aber auch Bauen für die Zukunft und die Menschen, die an ihr arbeiten. Deshalb sind insbesondere Transparenz, Helligkeit und ein angenehmes Raumgefühl wichtig. Beispielsweise erhält das Foyer von beiden Seiten Tageslicht und der neue unterirdische Verbindungsgang zum TRIGA Mainz eine großzügige Verglasung in der Dachdecke.”

Städtebaulich galt es, ein anspruchsvolles Raumprogramm sowie ergänzende, strahlenschutzrechtlich erforderliche Räumlichkeiten auf der sehr begrenzten Freifläche des Kernchemie-Geländes zu organisieren. Die Trennung der strahlenschutztechnisch relevanten Bereiche (Überwachungsbereich) von den übrigen Räumen zieht sich durch alle Ebenen vom Untergeschoss bis ins Technikgeschoss Entstehen wird ein kompakter Baukörper mit Kantenlängen von rund 50 mal 30 Meter, der das Baufeld am Jakob-Welder-Weg optimal nutzt. Der Neubau übernimmt die Straßenflucht und die Höhenstaffelung des benachbarten Laborgebäudes. So entsteht ein zusammengehörendes Ensemble.

Foto/© Stefan F. Sämmer / LBB (v.l.) LBB-Geschäftsführer Holger Basten, Wissenschaftsminister Clemens Hoch, Architektin Constanze Tibes (DGI Bauwerk), Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg, Prodekan Prof. Dr. Tobias Reich und JGU-Kanzlerin Dr. Waltraud Kreutz-Gers

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