SPEED. Gut besuchte Ausstellung.

Unmittelbar nach dem Richtfest am 27. Juli 2016 verwandelte sich die unterirdische Teilchenbeschleunigerhalle bERLinPro des Helmholtz-Zentrums Berlin am Wissenschaftsstandort Berlin-Adlershof für drei Tage in einen Ort der Kunst.

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Eine Begegnung zwischen Wissenschaft und Kunst auf der Baustelle bERLinPro.
Hinter und unter meterdicken Betonwänden und -decken liegt die 17 x 37 m und drei Meter hohe Beschleunigerhalle, in dem zukünftig Elektronen unter Einsatz von viel Energie auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, so dass sie Röntgenlicht höchster Qualität abgeben, das für Forschungszwecke von großem Interesse ist.
Erstmals und gleichsam letztmals öffentlich zugänglich bot dieser außergewöhnliche Raum einen idealen Rahmen für eine Ausstellung mit mehr als fünfzig Exponaten freischaffender Künstler und Studierenden der Universität der Künste und der Weißensee Kunsthochschule Berlin.
Kuratiert vom Hamburger Kurator Enno Wallis bot sich den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ein Gesamtkunstwerk, eine präzise konzipierte Raumbespielung mit Malerei, Installation, Foto, Video und Zeichnungen sowie einer Live-Performance.
Zur Finissage prämierte eine fachkundige Jury drei junge Studierende mit dem von Constanze und Bernd Tibes gestifteten Kunstpreis TIBES ART AWARD II.
Möglich wurde diese Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Helmholtz-Zentrum Berlin, der Sparkassenstiftung Lüneburg, der Berger Bau GmbH und dem Architekturbüro DGI Bauwerk.

 

Fotos Bernhard Förster