2026-10-27

Forschungsarchitektur für die Medizin von morgen

Forschungsarchitektur für die Medizin von morgen: Mit BeCAT und Si-M am Campus Virchow-Klinikum in Berlin sind zwei Forschungsgebäude entstanden, die den Wandel in der Gesundheitsforschung räumlich übersetzen.

Als erste Gebäude des neuen Campus für Bio und Medizintechnologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und TU Berlin leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung von Forschung, Technologie und klinischer Anwendung.

Während BeCAT die Entwicklung und Herstellung neuartiger Zell-, Gen- und Gewebetherapien ermöglicht, erforscht Si‑M mithilfe innovativer Modellsysteme die biologischen Grundlagen des Menschen und seiner Erkrankungen. Beide Einrichtungen verfolgen das Ziel, den Weg von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu neuen Diagnose- und Therapieansätzen zu verkürzen.

DGI Bauwerk plante und realisierte das Labor- und Reinraumgebäude BeCAT für die Charité – Universitätsmedizin Berlin unter GMP Bedingungen in den Leistungsphasen 2-8, erbrachte die Brandschutzplanung in den Leistungsphasen 1-9 und übernahm die SiGeKo in der Planungs- und Bauphase.

Herzstück des BeCAT bilden modulare GMP-Laboreinheiten, in denen die Herstellung aller ATMP-Klassen auch in Verbindung mit Biomaterialien bis hin zum 3D-Bioprinting ermöglicht werden können.

Das Forschungsbauvorhaben Der Simulierte Mensch, Si-M, von Telluride Architektur, begleitete DGI Bauwerk als bauüberwachende Architekten.

Beide Forschungsgebäude BeCAT und Si-M vereinen hochkomplexe technische Anforderungen mit Offenheit, Flexibilität und der Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit.

In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Bauten des Gesundheitswesens 2026“ des Ernst & Sohn Verlags ist ein Artikel über BeCAT und Si-M erschienen.

Foto BeCAT: Werner Huthmacher

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