Bohrarbeiten auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Bohrarbeiten auf dem Campus
der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Bohrarbeiten auf Mainzer Uni Campus für Erweiterungsbau des neuen unterirdischen Teilchenbeschleunigers MESA

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz [JGU] baut aus Fördermitteln des Exzellenzclusters “Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter” [PRISMA+] einen neuen Elektronenbeschleuniger auf dem Gutenberg-Campus. MESA und die dazugehörigen Experimente erstrecken sich über mehrere unterirdische Stockwerke sowie eine neue Experimentierhalle im Rahmen des Forschungsbaus “Centrum für fundamentale Physik”.
Für den Erweiterungsbau des neuen unterirdischen Teilchenbeschleunigers MESA haben nun Bohrarbeiten begonnen. Sie werden schwingungsoptimiert und erschütterungsarm ausgeführt, um Beschädigungen an den empfindlichen Experimentieranlagen des Mainzer Instituts für Kernphysik zu vermeiden.

Das Generalplanerteam unter der Leitung von DGI Bauwerk [Poganiuch + Dang Architekten/Objektüberwachung | Krebs + Kiefer / Tragwerksplanung | PGMM /Technische Gebäudeausrüstung HLSK, MSR, Laborplanung | Müller & Bleher Technische Gebäudeausrüstung ELT, Fördertechnik | TDB Landschaftsarchitektur/Freianlagen] übersetzte die komplexen baulichen und technischen Anforderungen in ein stimmiges, anspruchsvolles Entwurfskonzept. Die derzeitige Bauausführung der umfangreichen Teilbaumaßnahmen findet bei laufendem Universitätsbetrieb statt.

Foto: ©: LBB
von links: Architektin Constanze Tibes [DGI-Bauwerk, Berlin] und Projektmanager Dirk Werner [LBB, Niederlassung Mainz] erläutern
JProf. Dr. Florian Hug [JGU-Exzellenzcluster PRISMA+, Mainz] die derzeit laufenden Arbeiten.

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Website Prisma

Spatenstich  Bau eines neuen Schulgebäudes im Friedrichshainer Rudolfkiez

Spatenstich
Bau eines neuen Schulgebäudes im Friedrichshainer Rudolfkiez

Mit einem symbolischen Spatenstich hat am 25. September der Bau eines neuen Schulgebäudes
im Friedrichshainer Rudolfkiez begonnen.

Zwischen der Emanuel-Lasker-Oberschule und der benachbarten Filiale der Modersohn-Grundschule, Corinthstraße 7, entsteht ein Verbindungsbau mit Fach- und Betreuungsräumen, einer Mensa sowie Personal- und Verwaltungsräumen für beide Schulen. Insgesamt werden am Standort dann Schulplätze für etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Auf dem Gelände wird außerdem eine neue Zwei-Feld-Sporthalle gebaut, die Außenanlagen werden neu gestaltet.
Die Fertigstellung ist im Frühsommer 2021 geplant. DGI Bauwerk ist mit den Projektsteuerungsleistungen beauftragt.

Foto © Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Projektsteuerung DGI

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Nachwuchsförderung - Tibes Stipendium 2018/19Vorstellung des Arquivo Popular für die Vila Real de Santo António in Portugal

Nachwuchsförderung – Tibes Stipendium 2018/19
Vorstellung des Arquivo Popular für die Vila Real de Santo António in Portugal

BDA Nachwuchsförderpreise 2019

Der BDA Berlin lud am 19. September 2019 zur Preisverleihung der BDA Nachwuchsförderpreise 2019 in das IG Metall-Haus in Berlin Kreuzberg und zur Präsentation der Ergebnisse des Tibes Stipendiums 2018/2019 ein.
Marta Setúbal erläuterte ihr Projekt Archiv als Dispositiv für die Reaktivierung der Bindung an einen Ort, welches sie im Rahmen der einjährigen Förderung ausgearbeitet hat.
Ausgezeichnet wurden die Preisträger des Hans Schaefers Preises für junge Berliner Architekt*innen sowie des Theoriepreises Daniel Gössler Belobigung.

Zum Festakt sprachen die Schirmherrin des Hans Schaefers Preises Katrin Lompscher [Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen]sowie Andreas R. Becher [Vorsitzender BDA Berlin], Hans-Joachim Paap [Vorsitzender der Hans Schaefers Stiftung] und Bernd Tibes [Stifter des Tibes Stipendiums]. Es moderierte Dr. Anne Schmedding. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Pentaton-Saxophon-Quartett.

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TIBES STIPENDIUM

Fotos Rainer Gollmer

Auf den Punkt gebracht - Baukostenobergrenzen Realitätsverlust am Bau – Leserbrief von Bernd Tibes

Auf den Punkt gebracht – Baukostenobergrenzen
Realitätsverlust am Bau – Leserbrief von Bernd Tibes

Zu „Architekten müssen Baukostenobergrenzen einhalten“ [F.A.Z. vom 6. September2019]:

Bei manchen Gerichtsurteilen und anderen Gesetzesinterpretationen fällt es juristischen Laien schwer, Konvergenz mit der Lebenswirklichkeit herzustellen.
So geht es mir bei dem von Professor Scholtissek beleuchteten Thema Baukostenobergrenze und Beschaffenheitsvereinbarung. Aus meiner Sicht ist es für Architekten nahezu unmöglich, diese Vereinbarung einzuhalten, da zu der Kostenobergrenze – wie im Artikel ausgeführt – auch eine spezifische Baubeschreibung [Qualitäten und Eigenschaften des Projekts wie auch seine Beschaffenheit] gehört.
Stellt der Architekt im Laufe einer oft mehrjährigen Planungsphase fest, dass die unter Umständen mehrere Jahre alte Baukostenobergrenze nicht einzuhalten ist, kann er oder sie ja nur mit Veränderung der Planungsinhalte reagieren. Das stellt aber ebenfalls eine Verletzung der Beschaffenheitsvereinbarung dar.
Dieses Dilemma ist bei einer uneinsichtigen Bauherrenschaft unlösbar. Und das neben vielfältigen Einflüssen auf Baukosten, die von Architekten nicht zu beeinflussen sind.
Wo, verehrte Juristen, bleibt hier der Realitätsbezug?

BERND TIBES, DGI BAUWERK GESELLSCHAFT
VON ARCHITEKTEN, BERLIN
[F.A.Z. | Nr. 215 | 16.09.2019, S.18]

Feierlich eröffnet Center for Applied Microstructure Diagnostics [CAM], Halle

Feierlich eröffnet
Center for Applied Microstructure Diagnostics [CAM], Halle

Mit der Erweiterung des Fraunhofer-Kompetenz-Zentrums für angewandte Elektronenmikroskopie und Mikrostrukturdiagnostik [Fraunhofer CAM] baut das Fraunhofer IMWS seine internationale Spitzenposition im Bereich der Mikrostrukturdiagnostik aus.

Die Eröffnung des neuen Gebäudes fand am Mittwoch, 18. September 2019 in Halle [Saale] statt. Grußworte hielten Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn [Institutsleiter Fraunhofer IMWS], Dr. Reiner Haseloff [Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt], Prof. Dr. Stuart S. P. Parkin [Direktor des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik), Dr. Bernd Wiegand (Oberbürgermeister der Stadt Halle] und Bernd Tibes [Architekt, DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH].
Das von DGI Bauwerk geplante und realisierte Gebäude mit seiner städtebaulich exponierten Lage an der Heideallee bildet aus der Innenstadt kommend den Auftakt des Technologieparks Weinberg Campus.
Zusammen mit dem Bestand entsteht ein funktional eigenständiges Gesamtgebäude mit besten Bedingungen, um in Halle völlig neue Material- und Defektanalyse-Techniken zu entwickeln. Solche leistungsfähigen mikro- und nanostrukturelle Analyseverfahren sorgen dafür, Materialien und Bauteile effizienter sowie im Einsatz sicher und zuverlässig zu machen – ein zentrales Thema beispielsweise für die Elektronik im Automobil auf dem Weg zum autonomen Fahren.

Center for Applied Microstructure Diagnostics

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RICHTFEST - ZELUBA FRAUNHOFER WKI

RICHTFEST – ZELUBA FRAUNHOFER WKI

„Mit dem ZELUBA-Neubau geben wir der Erforschung drängender Fragen der heutigen Zeit den passenden Raum."

Am 28. August 2019 feierte das Fraunhofer-Institut für Holzforschung auf dem Gelände der TU Braunschweig gemeinsam mit den Baugewerken das Richtfest für das „Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten [ZELUBA]”.
Das Ziel: die Entwicklung nachhaltiger Leichtbaulösungen für Gebäude.

Der Institutsleiter des Fraunhofer WKI, Professor Dr.-Ing. Bohumil Kasal, erläuterte die Relevanz des Gebäudes: “Welche neuen, nachhaltigen Materialien können wir entwickeln, damit bestehende und künftige Bauwerke dem Klimawandel standhalten? Wie kann zum Beispiel durch die Kombination der Baustoffe in Gebäuden neuer Platz geschaffen und gleichzeitig die Energieeffizienz erhöht werden? Mit dem ZELUBA-Neubau geben wir der Erforschung drängender Fragen der heutigen Zeit den passenden Raum.”

Nach der Fertigstellung, die für Sommer 2020 geplant ist, wird der wissenschaftliche Fachbereich „ZELUBA” des Fraunhofer WKI das Gebäude beziehen und seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Kooperation mit der TU Braunschweig fortsetzen.

Fair – Erweiterte Rohbauarbeiten nun im Anlagenbereich Nord

Fair – Erweiterte Rohbauarbeiten nun im Anlagenbereich Nord

Die Teilchenbeschleuniger-Anlage FAIR in Darmstadt ist weltweit eines der größten und komplexesten Bauvorhaben für die internationale Spitzenforschung.

Fair steht für Facility for Antiproton and Ion Research.
Auf der Baustelle der Teilchenbeschleunigeranlage FAIR im Darmstädter Norden geht es voran. Knapp zwanzig Meter tief ist die Baugrube für den großen Ringbeschleuniger. Im Bereich des Beschleunigertunnels und des angrenzendes Kreuzungsbauwerks werden bereits die Bodenplatten, Wände und Deckenplatten betoniert.

Ein Drohnenvideo zeigt die beeindruckende Größe des Projektes.

Die Bauweise ist ProgrammRichtfest - Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten [ZELUBA], Braunschweig

Die Bauweise ist Programm
Richtfest – Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten [ZELUBA], Braunschweig

Die Mission des Zentrums ist es, Holz und naturfaserbasierte Werkstoffe im Bau einzusetzen, mit dem Gesamtziel einer bezahlbaren Nachhaltigkeit.

Auf dem Gelände der TU Braunschweig entsteht derzeit das Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten [ZELUBA] des Wilhelm-Klauditz-Instituts. Der Forschungsbau zeichnet sich durch eine modulare hybride Bauweise mit großformatigen Holzbau-Fertigelementen aus.
Am 28.08.2019 ist es nun soweit und es kann Richtfest gefeiert werden.

Bei der Entwicklung von flexiblen Lösungen für Neu- und Umbauten stellt die Kombination unterschiedlichster Materialien wie Holz, Stahl, Beton, Glas in Baukonstruktionen eine Herausforderung dar, der es sich aus ökonomischen wie auch ökologischen Gründen zu stellen gilt. Die Mitarbeitenden des Fraunhofer WKI und der TU Braunschweig forschen gemeinsam an innovativen Lösungen im Bereich des hybriden, modularen Bauens sowie an der Entwicklung von leichten und umweltgerechten Konstruktionssystemen. Die Stoffstrommodellierung [Life Cycle Assessment] der Baumaterialien, hybrider Bauteile oder gesamter Bauten gehört ebenfalls zum Arbeitsfeld.

Mehr Platz für die Forschung

Kostenbewusst agieren und Gebäude mit Qualität realisieren Intelligentes Controlling - Vortrag am 29. Juli 2019

Kostenbewusst agieren und Gebäude mit Qualität realisieren
Intelligentes Controlling – Vortrag am 29. Juli 2019

Das Europäische Wissensnetzwerk
DGI-Vorträge bei der Europäischen Akademie für Steuern, Wirtschaft & Recht

Lucas Tibes, Prokurist der DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH, geht in seinem Vortrag auf die wesentlichen Parameter für den optimalen Gebäudebetrieb in der Planungs- und Bauphase ein. Planungsbegleitende Lebenszyklusanalysen können zu einer Optimierung des Gebäudebetriebes beitragen. Er stellt Berechnungsmethoden und Einflussgrößen dar und erläutert, wie durch ein systematisches Inbetriebnahme-Management eine effiziente Betriebsüberleitung erreicht werden kann.
Magnus Wandelt, Geschäftsbereichsleiter der DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH zeigt auf, wie durch ein IT-gestütztes Controlling Kostenentwicklungen transparent gesteuert und Kostenrisiken identifiziert werden, um eine rechtzeitige Gegensteuerung zu ermöglichen.

Projektmanagement

EDGE Südkreuz, Berlin – Grundsteinlegung

EDGE Südkreuz, Berlin – Grundsteinlegung

Wahrzeichen in modularer Holz-Hybrid-Bauweise entsteht

Bereits Mitte August findet die Grundsteinlegung für ein Büroensemble in zukunftsweisender nachhaltiger Holz-Hybrid-Bauweise am Berliner Bahnhof Südkreuz statt. Auf dem rund 10.100 Quadratmeter großen Grundstück entsteht die neue Deutschlandzentrale von Vattenfall mit Carré- und Solitärgebäude, Tiefgarage, Gastronomie und Gewerbefläche. DGI Bauwerk ist für die Leistungsphasen 6 – 9 HOAI zuständig.

Weitere Informationen zum Projekt

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