WeihnachtsgrüßeDas Jahr 2020.

Weihnachtsgrüße
Das Jahr 2020.

Es ist ein besonderes Jahr, auf das wir zurückblicken. Mit gemeinsamen Bemühungen aller können wir als Architekturbüro unsere Arbeit weiterhin tun. Für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit möchten wir uns bedanken.
Aber wir vermissen Kunst, Kultur und Anderes in nie gekanntem Ausmaß.
Und so verbinden wir unsere diesjährigen herzlichen Weihnachtsgrüße an Sie und Ihre Familien mit Zuversicht, Wohlergehen und guten Wünschen zum neuen Jahr 2021 mit den wunderbaren Bildern der Künstlerin Lena Olenhusen.

Landschaft [Heimat 1988/2020] oil on canvas/31x37cm/2020
©Lena Olenhusen
www.lenaolenhusen.com

Kurz vor der Fertigstellung - Zukunftsweisender Neubau ZELUBA - Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten, Braunschweig

Kurz vor der Fertigstellung – Zukunftsweisender Neubau
ZELUBA – Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten, Braunschweig

Am ZELUBA liegt der Fokus des Fraunhofer WKI auf der Erforschung und Entwicklung leichter Hybridmaterialien, Bauelemente und Konstruktionen sowie deren Brand- und Umwelteigenschaften. Dieser Forschungsansatz wird architektonisch und konstruktiv mit Fokus auf der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen als ein modular zusammengesetztes Ganzes übersetzt. Die hohe, eingeschossige Prüffeldhalle mit einem europaweit einzigartigen Erdbebenprüfstand und das dreigeschossige Laborgebäude mit Büros bilden leicht versetzt und gedreht zueinander zwei klare Bauvolumen. Sie sind durch das zentral gelegene großzügige Foyer verbunden, das alle Forschungs- und Bürobereiche zentral erschließt. Die modular konzipierte, hinterlüftete Holzfassade in Tafelbauweise prägt mit naturbelassenem und vorgegrautem Lärchenholz ein repräsentatives Erscheinungsbild. Ein abgestimmtes Brandschutzkonzept ermöglicht den Einsatz von brennbaren Baustoffen, tragende Holzkonstruktionen sind vollständig sichtbar. Das in Stahlbeton ausgeführte Foyer zwischen Prüfhalle und Büroriegel fungiert als Brandwand.
Entsprechend der hohen technischen Anforderungen [Kranbahn, Schwingungsentkopplung, Brandlabor] wurden konstruktive Details und Verbindungen der verschiedenen Bauteile interdisziplinär entwickelt und direkt in die Baupraxis umgesetzt.

ZELUBA

DGI Bauwerk und GINA Barcelona Architects gewinnen 1. Preis  ENTWICKLUNG DES SCHULSTANDORTES OBERSCHULE AM ROLLBERG, Bernau

DGI Bauwerk und GINA Barcelona Architects gewinnen 1. Preis
ENTWICKLUNG DES SCHULSTANDORTES OBERSCHULE AM ROLLBERG, Bernau

Nachhaltige Cluster-Schule in Hybrid-Bauweise

Der Landkreis Barnim übernahm zum 1.8.2020 die Schulträgerschaft für den Schulstandort „Oberschule am Rollberg“ und beabsichtigt ab 2020/2021 eine Oberschule mit Grundschule in Form einer Cluster-Schule zu errichten. Der Entwurf von DGI Bauwerk und GINA Barcelona Architects zum Schulneubau „Oberschule am Rollberg“ verfolgt das Ziel einer baulichen Neuordnung auf dem Gelände in unmittelbarer Nähe des mittelalterlichen Innenstadtrings.
Das Preisgericht befand: „Mit einer gelungenen Setzung einer „dreiflügeligen“ Kubatur gelingt es der Arbeit, sich passgenau und harmonisch in den Kontext einzufügen. … Im Erdgeschoss entwickelt sich zwischen den 3 Häusern/Kubaturen eine atmosphärisch und formal landschaftliche gestimmte Foyerfläche mit eingestellten kantenlosen Räumen. Das Spannungsverhältnis zwischen den weichen Elementen der artifiziellen Landschaft im Innen- und Außenbereich und der kartesischen Architektur der drei Häuser erscheint sehr attraktiv. … Es gelingt ihr, maßhaltig auf den heterogenen Kontext, spannungsreich auf die topographischen Herausforderungen und stimmig auf die funktionalen Anforderungen zu reagieren. Damit bietet sie optimale Potentiale, um die gewünschte Vorstellung des spezifischen Lebensraumes der Oberschule mit Grundschule am Rollberg abzubilden.“

MEHR INFORMATIONEN

Ion42 - Großprojekt FAIR in Darmstadt Imposante Konstruktion und aktueller Blick auf das Ganze

Ion42 – Großprojekt FAIR in Darmstadt
Imposante Konstruktion und aktueller Blick auf das Ganze

Mitte Oktober wurde eine 7,2 auf 4,2 Meter große und 4,5 Tonnen schwere Fest-Losflanschkonstruktion mit einem Schwertransporter auf die FAIR-Baustelle gebracht. Diese Konstruktion wird die neue Teilchenbeschleunigeranlage mit der bestehenden Anlage dicht und widerstandsfähig verbinden und gleichzeitig Bewegungen der beiden Bauteile zueinander zulassen.

Das aktuelle Drohnenvideo vermittelt einen beeindruckenden Blick auf die gesamte Baustelle und ihren Baufortschritt, insbesondere auf die entstehenden Beschleuniger- und Experimentierbauwerken, die später an den Speicherring angeschlossen werden.

FAIR construction site – October 2020

BDA-Container - Besichtigung der Vattenfall AG Deutschland-Zentrale CO2-Einsparungen und Cradle-to-Cradle

BDA-Container – Besichtigung der Vattenfall AG Deutschland-Zentrale
CO2-Einsparungen und Cradle-to-Cradle

Am 28. Oktober 2020 hatte der BDA Berlin zur Besichtigung der Baustelle für die Zentrale der Vattenfall AG am Bahnhof Südkreuz eingeladen, welche nach dem Entwurf von Tchoban Voss Architekten und unter der Bauüberwachung von DGI Bauwerk Gesellschaft v. Architekten (Bernd tibes) derzeit realisiert wird.
Das Gebäudeensemble besteht aus zwei Baukörpern, einem Solitär und einem um ein zentrales Atrium errichtetes Carré-Gebäude und umfasst insgesamt rund 32.000 Quadratmeter Geschossfläche. Die oberirdischen Geschosse beider Baukörper werden in modularer Holz-Hybrid-Bauweise errichtet, dabei sorgt eine Taktbauweise für einen effizienten Bauablauf. Durch die intelligente Kombination des nachwachsenden Rohstoffs Holz mit Beton reduzieren sich die für die Herstellung des Rohbaus anfallenden CO2-Emissionen im Vergleich zur konventionellen Stahlbetonbauweise erheblich pro Quadratmeter Nutzfläche. Die verwendeten Baumaterialien sind weitgehend recyclefähig nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip.
Unter Einhaltung der aktuellen Corona-Vorgaben erhielt die etwa 20-köpfige Gruppe einen Einblick vor Ort in die Arbeitsweise und Konstruktion der Montage der letzten Etagen.

Führung: Sergei Tchoban [Tchoban Voss Architekten], Wolfram Kliese [Projektleiter DGI Bauwerk], Bernd Tibes [Geschäftsführer DGI Bauwerk], René Knapp [Fa. Rhomberg]

INFORMATION ZUM PROJEKT

Wettbewerb Exilmuseum Berlin Entscheidung der Jury

Wettbewerb Exilmuseum Berlin
Entscheidung der Jury

Zur Realisierung des Museumsgebäudes hat die Stiftung Exilmuseum Berlin einen internationalen Architekturwettbewerb als Einladungswettbewerb ausgelobt.
Zur Realisierung des Neubaus unter Einbeziehung der Portalruine am Anhalter Bahnhof wurden zehn international renommierte Architekturbüros mit Erfahrung im Museumsbau eingeladen. Gewonnen hat das Büro Dorte Mandrup aus Kopenhagen. Die Eröffnung des neuen Museums ist für 2025 geplant.

Als Sachverständige brachten die Architektin Eva Walter [Brandschutz] und der Architekt Jacob van Ommen [Kosten/Wirtschaftlichkeit] aus dem Architekturbüro DGI Bauwerk ihre Expertise in die Entscheidungsfindung der zehnköpfigen Jury ein.

Suhrkamp/L34 - Nominiert für den Deutschen Architekturpreis DAM

Suhrkamp/L34 – Nominiert für den Deutschen Architekturpreis DAM

Wir freuen uns! Unser Projekt mit Bundschuh Architekten Suhrkamp/L34 ist für den Deutschen Architekturpreis des DAM nominiert.

Weitere Informationen

 

Erster Spatenstich für Ersatzneubau Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Erster Spatenstich für Ersatzneubau Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit ihrem Forschungsreaktor TRIGA erhält ein neues Laborgebäude. DGI Bauwerk erbringt hierbei die Leistungsphasen 2-9. Das Ensemble aus den 1960er Jahren wird durch einen Neubau ersetzt, der baulich und funktional mit dem im Jahr 2008 errichteten Gebäude verbunden wird. Rund 43,5 Millionen Euro investiert die Landesregierung Rheinland-Pfalz in den Ersatzneubau mit einer Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern. Der erste Spatenstich wird von Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch, der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister, Prof. Dr. Konrad Wolf und die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen mit einem Grußwort eröffnet. Anschließend erläutern Prof. Dr. Tobias Reich, Dekan des Fachbereichs 09 Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften, sowie Holger Basten, Geschäftsführer des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), die Baumaßnahme.

JGU Mainz – Baufortschritt beim Neubau für innovativen Teilchenbeschleuniger Baustellenbegehung mit prominenten Gästen

JGU Mainz – Baufortschritt beim Neubau für innovativen Teilchenbeschleuniger
Baustellenbegehung mit prominenten Gästen

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz bekommt einen Teilchenbeschleuniger.

In rund 12 Metern Tiefe wurde die Baugrubensohle für die Bodenplatte der ersten Teilbaumaßnahme des neuen Centrums für Fundamentale Physik [CFP] an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz [JGU] fertiggestellt. Allein die beeindruckende Baugrube, in die jetzt mit über 5.000 Kubikmetern Spezialbeton der Forschungsbunker gebaut wird, zeigt die besondere Herausforderung für alle Beteiligten, insbesondere des Generalplanerteams unter der Leitung von DGI Bauwerk und der ausführenden Baufirmen.
Kurz vor dem Start der Rohbauphase informierten sich Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen, Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf, Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch, der Baubeauftragte für die MESA-Experimentierhalle, Prof. Dr. Kurt Aulenbacher vom Institut für Kernphysik, und der Geschäftsführer des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung [LBB], Holger Basten, im Beisein der beiden PRISMA+-Sprecher Prof. Dr. Matthias Neubert und Prof. Dr. Hartmut Wittig vor Ort über den Baufortschritt.

„Gerade in diesen schwierigen Zeiten freue ich mich sehr über den Baufortschritt des Centrums für Fundamentale Physik. Denn die bauliche Infrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der wissenschaftlichen Arbeit der Mainzer Forschergruppen in der Teilchen- und Hadronenphysik und damit für den Exzellencluster PRISMA+“, erklärt der Präsident der JGU, Prof. Dr. Georg Krausch.

Weitere Informationen

Großprojekt FAIR – Ring geschlossen im Beschleunigertunnel

Großprojekt FAIR – Ring geschlossen im Beschleunigertunnel

Auf einer Gesamtfläche von rund 150.000 m² in Darmstadt-Wixhausen entstehen Beschleuniger- und Experimentierbauwerke, Labore und sonstige Betriebs- und Versorgungsbauwerke. Verantwortlich für die Planung und Realisierung ist ion42, eine ARGE der Architekturbüros DGI Bauwerk und schneider+schumacher.
Im Sommer 2017 wurde mit dem Bau begonnen. Im Bereich des unterirdischen Beschleunigertunnels mit 1.100 Metern Umfang schreitet die Bauausführung in immer gleich getakteten Teilabschnitten voran. Nun schließt sich der Kreis. Mit dem abgeschlossenen Bodenaushub und der Baugrubensicherung ist der Ring geschlossen.

Neues Drohnenvideo/© GSI/FAIR/L. Möller, Intermedial Design

News laden